März, 2020

20März(März 20)0:0008Juli(Juli 8)0:00Ausstellung, Dresden“Что делать?” – Lenin zwischen Hopp und PopGalerie nEuropa

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“Что делать?” – Lenin zwischen Hopp und Pop

„Ich kann an keinem Lenin vorbeigehen, ohne ein Foto zu machen.“ Das schreibt der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk in seinem Roman „Der Osten“. Und so geht es heute – mit einigem historischen Abstand – vielen, die zwischen Krieg und Fall der Mauer in den Ländern des Ostblocks geboren wurden. Damals, als der Sozialismus noch real existierte, war die Figur Lenins allgegenwärtig. Er war einfach da, wie es schien: schon „immer“. Es fiel leicht ihn zu ignorieren. Doch, so fragt sich Stasjuk: „Habe ich den Schatten nicht bemerkt, in dem wir lebten?“

Der Verein Kultur Aktiv nimmt den bevorstehenden 150sten Geburtstag Lenins zum Anlass für eine Ausstellung, in der sehr unterschiedliche Ansätze für den Umgang mit den erhaltenen Leninstatuen gezeigt werden? Der Kanon der gezeigten Foto-Arbeiten reicht dabei vom klassischen Lenin-Museum in seiner Geburtsstadt Uljanowsk, über Parks für Sowjetskulpturen in Russland, der Ukraine, Ungarn und Litauen, bis hin zu einer Serie über den „Leninopad“, dem Sturz der Lenin-Denkmäler in der Ukraine. Außerdem werden verschiedene Positionen zur Geschichte des Dresdner Lenin-Denkmals erstmals zusammen gezeigt.

Im Zuge der Corona-Krise hat der Verein erst einmal den Sprung ins kalte Wasser gewagt: und die Vernissage einfach kurzerhand in den virtuellen Raum verlegt.

HINWEIS: Durch die vorsichtigen Lockerungen der Corona-Bestimmungen ist die Galerie wieder öffentlich zugänglich: Montag bis Freitag jeweils 10:00 – 16:00. Sowie nach Vereinbarung (info@kulturaktiv.org)
Aus Hygienegründen darf immer nur ein Gast eintreten und muss dabei eine Maske tragen.

Termin

März 20 (Freitag) 0:00 - Juli 8 (Mittwoch) 0:00

Veranstaltungsort

Galerie nEuropa

Bautzner Straße 49, Dresden

VERANSTALTER

Kultur Aktiv e.V.

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