9. Mai 2021

09. Mai 2021 – 76 Jahre Kriegsende

Heute, am 09. Mai, wird in Russland und den postsowjetischen Staaten wie Belarus bis hin nach Armenien der Sieg über den Zweiten Weltkrieg (oder der Große Vaterländische Krieg, wie er in Russland heißt) und vor allem das Ende des Faschismus gefeiert. Ich werde nie vergessen, wie ich in der 10. Klasse für einen Schüleraustausch nach Kirov in Russland gefahren bin. Nach einer langen Zugfahrt wurden wir von unserer Gast-Klasse sowie dem Kirover Fernsehen erwartet. Für die einst in der Sowjetunion geschlossene Stadt war unser Besuch etwas Besonderes – nicht zuletzt, weil wir die erste ausländische Gruppe waren, die diese Stadt besuchte. Wie der Zufall es wollte, waren wir über den 9. Mai angereist. Damals konnten wir noch nicht ganz ermessen, welche Bedeutung die Teilnahme von uns aus Deutschland kommenden Schülerinnen und Schüler an der Parade hatte. Wir durften mit der russischen Klasse mitlaufen, haben den Veteranen die typischen roten Nelken geschenkt und hatten sehr viel mediale Aufmerksamkeit auf dem Weg bis zum ewigen Feuer. Das Georgs-Bändchen liegt bis heute in meiner Schublade. Durch mein Studium hatte ich die Gelegenheit in Russland zu studieren und nach meinem Bachelor für ein halbes Jahr dort zu leben. Und so habe ich 2019 erneut […]
5. Mai 2021

Deutsche Spuren in Chabarowsk

Deutsche Spuren in Chabarowsk Wissen Sie, wo Moskau und St. Petersburg sind? „Na klar, das weiß doch jeder“, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Und was ist mit Wladiwostok? „Das ist irgendwas mit der transsibirischen Eisenbahn, ganz im Osten.“ Auch das ist richtig. Aber kennen Sie auch die Stadt Chabarowsk im Fernen Osten? Und wussten Sie, dass dort Deutsche ihre Spuren hinterlassen haben? Falls das für Sie neu ist, dann empfehlen wir Ihnen das Video „Deutschen Spuren in Chabarowsk“, das lokale Studierende im Rahmen eines Deutschseminars gedreht haben, um ihre Stadt und die Region ein bisschen bekannter zu machen.
5. Mai 2021

„Vergebung?“ – Filmvorführung und Podiumsdiskussion

«… das ist in unserer russischen Seele, alles, wir haben das nicht vergessen. Und das Problem ist nicht, dass wir das nicht vergessen können, das Problem ist, dass die Welt das alles vergessen hat.» (Sergej Altuchov, Reiseleiter)
5. Mai 2021

Deutsche Wissenschaftler:innen mit Aufenthalt in Russland gesucht!

Liebe Freunde der Wissenschaft, Anlässlich des Parkfestes im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland möchten wir den beliebten Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler:innen auf der großen Bühne im Park Sokolniki aufführen. Gewinner ist derjenige, der mit eigener Forschung und einem unterhaltsamen Vortrag in 10 Minuten das Publikum für sich gewinnt. Wir suchen jeweils zwei deutsche und zwei russische Wissenschaftler:innen, die Lust haben, auf der Bühne Reklame für ihr Forschungsgebiet zu machen und junge Menschen für das Studium zu begeistern. Die Wissenschaftler:innen sollten sich zum Zeitpunkt der Veranstaltung (26. Juni) in Russland befinden. Die moderierte einstündige Show wird simultan gedolmetscht, Dich erwartet ca. 10 Tage vorher ein individuelles ONLINE-Coaching von unserem Kooperationspartner policult und am Vortag (25. Juni) ein Treffen mit einem Simultan-Dolmetscher. Falls Du nicht in Moskau wohnst, werden Reisekosten aus den russischen Regionen und der Aufenthalt im Hotel (2 bis drei Nächte) übernommen. Was habt Ihr davon? Wir bieten Euch Zugang zu einem internationalen Netzwerk an Wissenschaftler:innen und Science Slam Organisator:innen. Wir slammen u.a. in Deutschland, Mexiko und den USA. Darüber hinaus erhaltet Ihr eine Bühne für Euer Thema mit einem bunt gemischten, hoch interessierten Publikum, das Euch keine Konferenz bieten kann. Das line up wird interdisziplinär, so könnt Ihr direkt Euer […]
29. April 2021

Russische Ostern

In diesem Jahr wird das traditionelle Osterfest (auf Russisch: Пасха [páßcha]) am 02. Mai, also an diesem Sonntag, gefeiert. Es ist das wichtigste religiöse Fest der russischen orthodoxen Kirche. Ostern findet in Russland nach dem julianischen Kalender, immer am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling statt.
12. April 2021

60 Jahre Gagarin Flug

In diesen außergewöhnlichen Zeiten, in denen uns das Reisen völlig fern zu sein scheint, gedenken wir an den Mann, der das Träumen hat Wirklichkeit werden lassen.
22. März 2021

Recherchepreis Osteuropa

Stipendium der Hilfswerke Renovabis und Diakonisches Werk Württemberg für Recherchen in Osteuropa Die Berichterstattung aus Osteuropa stärken: Das ist die Idee hinter dem Recherchepreis Osteuropa. Er ermöglicht herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion zeitaufwändiger Printreportagen für deutschsprachige Medien. Jährlich werden ein bis zwei umfangreiche Reportagen mit insgesamt bis zu 7.000 Euro gefördert. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2021. Der Recherchepreis Osteuropa wird 2021 bereits zum achten Mal vergeben. Ausschreibende Organisationen sind das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und die Initiative Hoffnung für Osteuropa des Diakonischen Werks Württemberg. n-ost ist Kooperationspartner des Preises. Zielgruppe Die Ausschreibung wendet sich an qualifizierte Printjournalisten und -journalistinnen, die in deutschsprachigen Medien veröffentlichen. Auch Teams aus Print- und Fotojournalisten können sich bewerben. Recherchevorhaben länderübergreifender Teams sind willkommen. Rechercheprojekt Gefördert werden Recherchen zu Sozialreportagen aus den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas, die den Alltag und die Menschen in den Blick nehmen, den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen thematisieren oder die Lebensumstände von Randgruppen zeigen. Dabei sollte sich bereits im Recherchevorhaben ein unvoreingenommener, klischeebewusster Blick auf die Themen und die Suche nach neuen, überraschenden Perspektiven abzeichnen. Wichtige Kriterien für die Vergabe des Stipendiums sind Originalität: Ist das Recherchethema neu und von den Medien bislang noch nicht aufgegriffen? Oder wird ein bekanntes Thema unter einem neuen Aspekt oder aus […]
22. März 2021

„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“

„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“ Die XVI. deutsch-russische Städtepartnerkonferenz Russland im Gespräch Mittwoch, 24. März 2021 um 18 Uhr auf unserem Youtube-Kanal Der Frühling naht, die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen aber bleiben frostig, von Tauwetter keine Spur. Nachdem der EU-Auslandsbeauftragte Borell in Moskau abgekanzelt wurde, hat die EU neue Sanktionen verhängt, Russland kündigte Gegenreaktionen an. Innen und außenpolitisch bleibt die Situation  angespannt. Alexey Nawalny wurde zu Lagerhaft verurteilt, vielen friedlichen Demonstranten drohen hohe Strafen, die Duma hat weitere repressive Gesetz verabschiedet. Auch deutsche Stiftungen in Russland drohen zu „ausländischen Agenten“ abgestempelt zu werden.   In einem gemeinsamen Aufsatz weisen Prof. Adelheid Bahr, die Witwe Egon Bahrs und Matthias Platzeck vom Deutsch-Russischen Forum e.V. darauf hin, dass Willy Brandt und Egon Bahr einst vor „Gräben zwischen Ost und West“ standen, die wesentlich tiefer waren. Sie machten sich mit dem Bekenntnis  „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“ daran, diese zu überwinden. Ist dieses Bekenntnis heute überholt, ist es  zu naiv, gehört es in die Mottenkiste  der Geschichte?   In Kaluga findet vom 28.Juni -31.Juni  die 16. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt.  Die Frage ist: Sind die vielen zivilgesellschaftlichen Projekte nicht auch eine Fortsetzung der  Politik von Willy Brandt und Egon Bahr? Können Städtepartnerschaften helfen, wieder freundschaftliche  Beziehungen zwischen Russen und Deutschen trotz Propaganda und neuer Feindbilder aufzubauen? Kann man gemeinsam der offiziellen Politik etwas entgegensetzen? Junge  Leute in Russland sind begeistert von Nawalny – müssen Städtepartnerschaften auf diese aktuelle Entwicklung reagieren oder sie ausklammern?   Über diese […]
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